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Ratgeber Periphere Neuropathie

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Diese Informationen dienen dem Ratsuchenden als allgemeine unverbindliche Unterstützung und können keinen Ersatz für die professionelle Beratung, Behandlung oder Diagnose durch ausgebildete und anerkannte Ärzte darstellen. Lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Arzt beraten und verändern oder beenden Sie keine Behandlungen eigenständig. Ebenso sollten Sie keine Selbstmedikation durchführen, ohne vorher einen Arzt oder Apotheker konsultiert zu haben.

20. März 2019
Die Basis-Bolus-Therapie ist eine Form der Insulintherapie, die den Patienten mehr Flexibilität im Alltag ermöglicht.
  
14. März 2019
Für Menschen mit Typ-2-Diabetes sind eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung der erste Therapiebaustein.
  
11. März 2019
Bei Diabetespatienten die Insulin spritzen, besteht das Risiko für eine Unterzuckerung. Anzeichen hierfür sind z. B. Kopfschmerzen und starker Durst.
  
27. Februar 2019
Im Winter ist es für Menschen mit Diabetes besonders wichtig, die Haut richtig zu pflegen. Im Freien kann z. B. eine Kälteschutzcreme verwendet werden.
  
21. Februar 2019
Bedingt durch die Insulintherapie kann es bei Diabetespatienten zu Nebenwirkungen wie z. B. Hautveränderungen oder Allergien kommen.
  
Therapie Periphere Neuropathie

Die Therapie der peripheren Neuropathie erfolgt in erster Linie nach der Grunderkrankung, sofern diese die Ursache der Nervenerkrankung bildet. Bei einer Diabetes-Erkrankung als Ursache für die Entstehung der peripheren Neuropathie muss die Stoffwechsellage mit entsprechender Medikation und Lebensführung optimiert werden.

Liegt der peripheren Neuropathie ein starker Alkoholkonsum zugrunde, liegt die Therapie in der konsequenten Alkoholabstinenz. Ist der Ursache für die periphere Neuropathie nicht nachzukommen oder liegt eine immunologische Ursache zugrunde, besteht die Therapie in einer möglichst optimierten Lebensführung, einer lindernden medikamentösen Therapie und einer ergänzenden physiotherapeutischen Therapie in Kombination.

Die periphere Neuropathie kann z. B. durch in Missempfindungen, Taubheitsgefühlen und Schmerzen in Erscheinung treten und nicht immer sofort als solche erkannt werden. Neben der immunologisch bedingten peripheren Neuropathie und einer Sonderform der Nervenerkrankung ist der Entstehung der peripheren Neuropathie vorzubeugen. Eine gesunde Lebensweise, ausreichend Bewegung und das Meiden von Genussgiften verringern das Risiko bei Grunderkrankungen wie Diabetes für eine daraus folgende Nervenerkrankung. Dennoch lässt sich die Entstehung einer periphere Neuropathie nicht gänzlich ausschließen. Frühzeitig erkannt und behandelt, besteht jedoch eine gute Chance auf Erhalt bzw. Rückgewinnung von Gefühl und Beweglichkeit der betroffenen Nervenpartien.

Diagnose Periphere Neuropathie

Eine Verdachtsdiagnose der peripheren Neuropathie kann bereits durch die eingehende Befragung des Patienten, die Schilderung seiner Symptome und die Aufnahme der Vor- und Grunderkrankungen erfolgen. Eine gesicherte Diagnose der peripheren Neuropathie erfordert jedoch weitere medizinische Untersuchungsmaßnahmen. Hierzu zählt die Untersuchung des Patienten mit technischen Hilfsmitteln zur Überprüfung der Nerven- und Muskelreizleitungen ebenso wie das Setzen verschiedener Reize an bestimmten sogenannten Trigger-Points. In schweren Fällen erfordern gewisse Laborparameter die Absicherung der Diagnose. Neben Blutuntersuchungen können hierbei Liquorproben oder Gewebeproben Aufschluss geben. In seltenen Fällen kann ein Gentest nötig sein.